brueckencode

Über brueckencode

Warum ich diese Seite betreibe, was ich mache und wer dahinter steht.

Der kurze Weg

Ich bin Entwickler und Integrator mit Schwerpunkt auf Schweizer KMU-Software. Den Grossteil meiner Arbeitszeit verbringe ich mit Systemen, die in Schweizer Büros und Werkstätten laufen: Abacus, SelectLine, Sage, Proffix, Praxissoftware und eine lange Liste weniger bekannter Fachanwendungen. Ich arbeite fest in einem Unternehmen und betreibe brueckencode als zweites Standbein, neben dem Hauptjob. Das hat einen einfachen Grund: ich löse gern Probleme, und es gibt mehr interessante Probleme da draussen, als ich im Hauptjob berühren kann.

Was mich interessiert

Was mich an diesem Feld fasziniert, ist die Kombination aus Technik und echter Betriebswirklichkeit. Eine saubere API zu bauen ist das eine. Das andere ist, mit einem Geschäftsführer zu sitzen, der seit zwanzig Jahren seinen Betrieb führt und präzise erklären kann, warum ein bestimmter Prozess genau so laufen muss, obwohl es auf den ersten Blick unlogisch erscheint. In solchen Gesprächen lerne ich mehr über den Fachbereich als in jedem Handbuch. Und am Ende kommt eine Lösung raus, die technisch sauber ist und fachlich tatsächlich passt, das ist der Teil, der Spass macht.

Was ich kann

  • ERP-Systeme im DACH-Raum. Abacus mit AbaConnect und ODBC, SelectLine über API und COM, Sage über Datei- und Datenbankschnittstellen, Proffix per REST. Dazu kleinere und branchenspezifische Lösungen, die in Schweizer KMU im Einsatz sind.
  • Praxissoftware. Arbeit mit mehreren Systemen im Schweizer Gesundheitsmarkt, inklusive Datenmigrationen, Laborschnittstellen und Krankenkassenabrechnung.
  • API-Integration und -Entwicklung. REST, SOAP, XML, EDI, Webhook, ODBC, direkte Datenbankanbindung. Authentifizierung über OAuth2, JWT, API-Keys oder klassischen Basic-Auth, je nach dem, was die Gegenstelle verlangt.
  • Automation. Shell-Scripts, Python, Node.js, PowerShell. Workflow-Tools wie n8n, wenn sie passen. Geplante Jobs, ereignisgesteuerte Verarbeitung, Fehlerbehandlung.
  • Individualsoftware. Schlanke Web-Anwendungen mit Python (FastAPI, Django), Node.js, TypeScript. Saubere Architektur ohne Overkill, pragmatische Datenbanken, verständlicher Code.
  • Deployment. Linux-Server, Docker, einfache CI-Pipelines, Monitoring. Kein Kubernetes-Zirkus, wenn ein Cronjob reicht.

Was ich nicht bin

  • Kein Allrounder-Marketer. Ich mache keine Logos, keine Kampagnen, keine Social-Media-Betreuung. Wenn du das suchst, kenne ich Leute, die das gut können, und empfehle sie gerne weiter.
  • Keine Grosskonzern-Beratung. Ich arbeite mit kleinen und mittleren Betrieben, oft direkt mit dem Inhaber oder der IT-verantwortlichen Person. In einem Umfeld mit sieben Gremien und zwanzig Stakeholdern pro Entscheidung wäre ich unproduktiv und du wärst enttäuscht.
  • Kein Hype-Chaser. Wenn ein Problem mit einem simplen Script lösbar ist, baue ich ein Script, nicht eine Kubernetes-Cluster-Installation mit Microservices, nur weil es gerade auf Konferenzen schön klingt.
  • Kein Vollzeit-Freelancer (noch). Ich bin im Hauptjob gebunden und nehme Projekte in den Abenden und an Wochenenden. Das heisst: die Projektlaufzeit ist manchmal etwas länger als bei einem Vollzeit-Dienstleister, und die Kommunikation läuft nicht tagsüber in Echtzeit. Dafür sind meine Sätze fair und meine Arbeit nach Hauptjob-Standard. Wenn du kein akutes Dauerprojekt hast, passt das oft gut zusammen.

Warum der Name brueckencode

Der Name ist mit Absicht unromantisch. Eine Brücke verbindet zwei Seiten, die sonst nicht zusammenkommen, das ist genau die Rolle, die ich in den meisten Projekten spiele. Deine Systeme stehen da, jedes für sich sinnvoll, aber nicht miteinander verbunden. Mein Code baut die Brücke. Fertig.

Dass der Name keinen Hochglanz hat, ist Absicht. Ich wollte keinen Kunstnamen, der nach einem Start-up aus San Francisco klingt, und keinen Personal-Brand, der so tut, als wäre ich eine Agentur. Es ist eine klare Sache, und der Name soll das auch transportieren.

Werte, ohne Plakat

Drei Dinge, die mir wichtig sind, weil ich zu oft das Gegenteil erlebt habe:

Ehrlichkeit beim Scope. Wenn etwas grösser wird, als wir gedacht haben, sage ich es sofort, und wir besprechen, wie wir damit umgehen. Nicht erst in der Schlussrechnung. Umgekehrt: wenn etwas kleiner ist, verrechne ich auch weniger. Fixpreise sind Fixpreise, aber wenn ich am Ende 20 Stunden eingespart habe, geht das nicht in meine Tasche.

Kein Vendor-Lock-in. Du bekommst Quellcode, Dokumentation und vollen Zugriff auf alles, was ich dir baue. Wenn du nach dem Projekt ohne mich weiterarbeiten willst, soll das technisch trivial sein. Ich verdiene mein Geld nicht damit, dich abhängig zu machen, sondern damit, gute Arbeit zu liefern.

Datenschutz und Sicherheit ernst nehmen. Gerade bei Systemen, die Personendaten verarbeiten, ist Nachlässigkeit hier nicht nur ein juristisches Problem, sondern ein Vertrauensproblem. Ich setze keine Lösungen ein, die Kundendaten an fremde Cloud-Anbieter leaken, und ich baue keine Integrationen, die Zugangsdaten im Klartext im Repo liegen lassen. Wenn du mir einen Auftrag gibst, gehört zum Deliverable auch, dass die Lösung sauber abgesichert ist.

Kontakt, ohne Umweg

Wenn du bis hierher gelesen hast und denkst, das könnte passen, schreib mir. Kostet nichts, verpflichtet zu nichts. Ich beisse nicht und ich verkaufe dir kein Abo.

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